§57a-Begutachtung bzw. Pickerl-Überprüfung

Die §57a-Begutachtung bzw. Pickerl-Überprüfung: Was Sie wissen müssen

​Die $57a-Begutachtung, auch als Pickerl-Überprüfung bekannt, ist ein wichtiger Teil der Fahrzeuguntersuchung in Österreich. In diesem Artikel werden wir die wichtigsten Aspekte der $57a-Begutachtung behandeln und was Sie vor der Untersuchung wissen sollten.

Was ist das Pickerl?

§57a-Begutachtung bzw. Pickerl-ÜberprüfungUm in Österreich am Straßenverkehr teilnehmen zu können, müssen Kraftfahrzeuge und Anhänger in gesetzlich festgelegten Abständen auf ihre Verkehrs- und Betriebssicherheit überprüft werden. Dies geschieht im Rahmen der Bewertung gemäß §57a.

In Österreich bezieht man das Wort “Pickerl” typischerweise auf einen Aufkleber oder Sticker, insbesondere auf die Prüfplakette für Autos.

Wenn ein Auto einen Pickerl hat, bedeutet dies, dass es die letzte §57a-Begutachtung erfolgreich bestanden hat und für einen bestimmten Zeitraum eine Prüfplakette erhalten hat. Es wird als Aufkleber in die obere Ecke der Windschutzscheibe als “Pickerl” angebracht. Am Pickerl kann man direkt das Kennzeichen, die Frist für die kommende §57a-Begutachtung (Jahr und Monat) und die Prüfplakettennummer sehen.

Normalerweise ist das Pickerl weiß, jedoch gibt es auch grüne Pickerl, die in der Regel gleichwertig sind. Historische Fahrzeuge erhalten ein rotes Schild mit der passenden Kennzeichnung.

Wann ist eine §57a-Begutachtung notwendig?

​Die $57a-Begutachtung ist ein wesentlicher Teil der Bewertung von Fahrzeugen in Österreich. Diese Begutachtung wird für alle Fahrzeuge durchgeführt, die älter als drei Jahre sind. Die Hauptgründe für die Durchführung dieser Überprüfung sind die folgenden:

Zu Beginn einer jeden Saison sollten Fahrzeuge gründlich geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie für die anstehenden Monate fit genug sind. Dies ist besonders wichtig, wenn das Fahrzeug in einer Gegend mit extremen Wetterbedingungen, wie z.B. in den Bergen, eingesetzt wird. Die $57a-Begutachtung ist eine hervorragende Möglichkeit, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug für die bevorstehende Saison in einem sicheren und fahrtüchtigen Zustand ist.

Ein weiterer Grund, warum diese Überprüfung so wichtig ist, besteht darin, dass sie hilft, Unfälle und andere schwere Schäden an Fahrzeugen zu vermeiden. Durch die regelmäßige Durchführung der $57a-Begutachtung werden Fahrzeuge auf potentielle Mängel und Probleme untersucht, bevor sie zu einem späteren Zeitpunkt auftreten können. Dies kann nicht nur dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden, sondern auch die Gesamtkosten für Wartung und Reparaturen im Laufe der Zeit senken.

Insgesamt ist die $57a-Begutachtung ein wesentlicher Bestandteil der Inspektion von Fahrzeugen in Österreich. Diese Überprüfung hilft nicht nur dabei, die allgemeine Sicherheit und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge zu gewährleisten, sondern kann auch dazu beitragen, Unfälle und andere schwere Schäden zu vermeiden. Wenn Sie also in Österreich leben und ein Fahrzeug besitzen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die $57a-Begutachtung regelmäßig durchführen lassen, um sich und Ihre Familie zu schützen.

Was ist bei der Pickerl-Überprüfung zu beachten?

​Das Pickerl ist ein wichtiges Dokument, das bei der Kfz-Zulassung in Österreich vorgelegt werden muss. Das Pickerl muss regelmäßig überprüft werden und kann bei Bedarf an die aktuellen Fahrzeugbedingungen angepasst werden. Bei der Pickerl-Überprüfung muss daher unbedingt auf einige wesentliche Punkte geachtet werden.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass das Fahrzeug selbst in einem einwandfreien Zustand ist. Das heißt, es darf keine Mängel aufweisen, die die Sicherheit oder den Betrieb des Fahrzeugs beeinträchtigen könnten. Auch die Fahrzeugpapiere müssen in Ordnung sein und alle notwendigen Unterlagen müssen vorhanden sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Versicherung. Das Fahrzeug muss ordnungsgemäß versichert sein und auch die Versicherungsbedingungen müssen eingehalten werden. Die Versicherung muss in der Regel bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden.

Auch die Bereifung des Fahrzeugs muss bei der Pickerl-Überprüfung beachtet werden. Die Reifen müssen den aktuellen Sicherheitsbestimmungen entsprechen und in einem einwandfreien Zustand sein. Auch die Felgen dürfen keine Mängel aufweisen.

Der Abgasausstoß des Fahrzeugs ist ebenfalls ein wichtiger Punkt, der bei der Pickerl-Überprüfung beachtet werden muss. Das Fahrzeug darf keine Abgaswerte aufweisen, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Limiten liegen. Auch der Geräuschpegel des Fahrzeugs muss innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzen liegen.

Für die Pickerl-Überprüfung muss in der Regel eine Gebühr bezahlt werden. Die Höhe der Gebühr variiert je nach Bundesland und Pickerl-Art. In der Regel ist die Gebühr für ein gültiges Pickerl jedoch relativ gering.

Wenn alle oben genannten Punkte beachtet werden, steht einer erfolgreichen Pickerl-Überprüfung nichts mehr im Weg.

Welche Kosten kommen auf mich bei einer Pickerl-Überprüfung auf mich zu?

Wenn Sie Ihr Auto regelmäßig in Wien benutzen, müssen Sie alle zwei Jahre eine Pickerl-Überprüfung (Emissionsinspektion) durchführen lassen. Die Kosten für die Überprüfung variieren je nach Fahrzeugtyp und Alter. In der Regel kostet die Überprüfung zwischen 60 und 90 Euro. Wenn Sie das Pickerl nicht rechtzeitig machen lassen, können Sie mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 360 Euro rechnen.

Die beste Möglichkeit, um Zeit und Geld zu sparen, ist, das Pickerl rechtzeitig zu machen. Viele Autohäuser und Werkstätten in Wien bieten diesen Service an. Suchen Sie einfach online nach dem passenden Anbieter in Ihrer Nähe. Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, vergleichen Sie die Preise und Leistungen sorgfältig. Auf diese Weise finden Sie den besten Anbieter für Ihre Bedürfnisse.

Grundsätzlich können Sie die Pickerl-Überprüfung auch selbst durchführen. Allerdings ist es empfehlenswert, diese Aufgabe einem Fachmann zu überlassen. Wenn Sie sich für die Selbstüberprüfung entscheiden, sollten Sie sich gut informieren und genau wissen, was Sie tun müssen. Auf der Website des Landesverkehrsamtes Wien finden Sie nützliche Informationen und Tipps zur Pickerl-Überprüfung.

Für die meisten Fahrzeuge wird die Pickerl-Überprüfung alle zwei Jahre durchgeführt. Allerdings gibt es einige Fahrzeuge, die häufiger überprüft werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel Fahrzeuge mit Dieselmotoren oder Fahrzeuge mit besonders hohen Emissionswerten. Wenn Sie sich unsicher sind, wie oft Ihr Fahrzeug überprüft werden muss, wenden Sie sich an Ihren Mechaniker oder an das Landesverkehrsamt.

Die Kosten für die Pickerl-Überprüfung richten sich in erster Linie nach dem Fahrzeugtyp. In der Regel kostet die Überprüfung eines PKW zwischen 60 und 90 Euro. Bei einem Kleinwagen sind es meistens etwas weniger, bei einem Luxuswagen etwas mehr. Darüber hinaus können auch die Schadstoffemissionen eines Fahrzeugs die Kosten beeinflussen. Je höher die Emissionen, desto teurer ist in der Regel die Überprüfung.

Die beste Möglichkeit, um die Kosten der Pickerl-Überprüfung zu minimieren, ist, das Pickerl rechtzeitig zu machen. Viele Autohäuser und Werkstätten bieten Rabatte für frühzeitige Buchungen an. Auf diese Weise können Sie bares Geld sparen. Suchen Sie einfach online nach dem passenden Anbieter in Ihrer Nähe. Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, vergleichen Sie die Preise und Leistungen sorgfältig. Auf diese Weise finden Sie den besten Anbieter für Ihre Bedürfnisse

Welche Fahrzeuge müssen begutachtet werden?

In der Regel benötigt jedes Auto und jeder Anhänger für den Einsatz auf öffentlichen Straßen einen Bügel. Dies geschieht zur Sicherheit sowohl der eigenen als auch der anderer Verkehrsteilnehmer. Autos, Motorräder, Motorroller und Mopeds müssen regelmäßig überprüft werden.

Einige Fahrzeuge sind von der regelmäßigen Überprüfung gemäß §57a ausgeschlossen.

Was darf ich unter keinen Umständen bei der Überprüfung vergessen, beziehungsweise was muss ich mitnehmen?

​Für die Pickerl-Überprüfung gemäß §57a-Begutachtung ist es notwendig, neben dem Fahrzeug auch die Zulassungsbescheinigung mitzubringen.

Falls ein Fahrzeug, das nicht zugelassen ist, überprüft werden soll, wird anstelle der Zulassungsbescheinigung das Genehmigungsdokument benötigt.

Bei historischen Fahrzeugen müssen sowohl die fahrtenbuchartigen Aufzeichnungen der letzten zwei Jahre als auch das Genehmigungsdokument zur Pickerl-Überprüfung mitgebracht werden.

Was passiert, wenn ein KFZ kein Pickerl mehr erhält?

Falls während der Begutachtung gemäß §57a Mängel festgestellt werden, die dazu führen, dass kein positives Gutachten ausgestellt werden kann, wird das Fahrzeug kein neues Pickerl erhalten. Das Fahrzeug muss erneut überprüft und die Mängel behoben werden.

Als Folge von schweren Mängeln ist es untersagt, ein Fahrzeug länger als zwei Monate nach der negativen Begutachtung zu nutzen (jedoch nicht länger als die Frist, die auf der bisherigen Plakette angegeben ist). Es ist erforderlich, dass innerhalb dieser Zeit die Mängel behoben und das Fahrzeug erneut zur Überprüfung vorgelegt wird. Falls eine Gefahr im Verzug besteht (siehe Abschnitt “Welche Mängel sind für das Pickerl relevant”), ist es untersagt, das Fahrzeug zu nutzen, bis die entsprechenden Mängel behoben wurden. Die Behörde wird darüber informiert, dass die Zulassung ausgesetzt ist und die Kennzeichen abgegeben werden müssen. Erst nach Reparatur der entsprechenden Mängel und einer erneuten Überprüfung mit positivem Ergebnis wird ein neues Pickerl ausgestellt und das Fahrzeug kann wieder angemeldet werden.

Was geschieht bei der §57a-Begutachtung?

​Die Prüfung gemäß §57a wird durchgeführt, um festzustellen, ob das Fahrzeug den Anforderungen a Verkehrs- und Betriebssicherheit entspricht. Dabei werden die folgenden Aspekte untersucht:

Es wird darauf geachtet, dass das Fahrzeug keinen übermäßigen Lärm, Rauch, üblen Geruch oder schädliche Luftverunreinigungen verursacht. Ausrüstung, Beleuchtung, Sicherheitseinrichtungen, Fahrgestell, und Karosserie Reifen und Räder Motor Bremsen.

Die Überprüfung des Pickerls dauert bei Autos bis 3,5 Tonnen ungefähr eine Stunde. Insgesamt werden mehr als 130 verschiedene Aspekte untersucht. Der Gesetzgeber hat festgelegt, wie groß die Prüfung sein muss.

Weitere Details zur Bewertung finden Sie bei der WKO unter diesem Link.

 

Neuerungen im Jahr 2023 für eine §57a-Begutachtung

Ab dem 2. Februar 2023 wurde auch das eCall-System, das seit 2018 in allen Fahrzeugen vorgeschrieben ist, im Rahmen der Pickerl-Begutachtung überprüft.

Ab dem 20. Mai 2023 wurden bei der Überprüfung von Fahrzeugen mit Erstzulassung ab 1.1.2021 (außer E-Fahrzeugen) die Fahrleistungen und Verbrauchsdaten zusammen mit der Fahrzeugidentifizierungsnummer an eine zentrale Datenbank des BMK und später a die europäische Umweltagentur gesendet. Es ist geplant, die Einhaltung der Verbrauchswerte, die in der Fahrzeuggenehmigung gemessen wurden, zu überprüfen. Es ist möglich, die Auslesung der Daten abzulehnen, aber es bleibt immer noch ein Teil übrig. Wer die Verbrauchsdaten nicht teilen möchte, muss dies vor der Bewertung bekannt geben und durch eine Unterschrift bestätigen.

Welche Mängel sind relevant für das Pickerl?

  • Die Mängel, die bei der Überprüfung entdeckt wurden, werden in verschiedene Gruppen eingeteilt.
  • Ein Fahrzeug, das keine Mängel aufweist, entspricht in allen geprüften Aspekten den gesetzlichen Vorschriften.
  • Die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeugs wird durch leichte Mängel nicht erheblich beeinträchtigt.
  • Obwohl ein Fahrzeug mehrere leichte Mängel aufweist, kann ein positives Gutachten ausgestellt werden.
  • Es liegt in der Verantwortung des Fahrzeughalters, darauf hinzuweisen, dass die Mängel behoben werden müssen.    Mängel, die die Verkehrs- und Betriebssicherheit erheblich beeinträchtigen, werden als schwerwiegende Mängel bezeichnet.
  • Es kann auch als schwerer Mangel eingestuft werden, wenn Rauch, übler Geruch oder Lärm übermäßig verursacht wird.
  • Falls ein bedeutender Fehler entdeckt wird, wird das Fahrzeug keine zusätzlichen Reifen erhalten.
  • Es ist wichtig, den Fehler so schnell wie möglich zu beheben und das Fahrzeug erneut zur Überprüfung zu stellen.
  • Falls während der Pickerl-Überprüfung bedeutende Mängel festgestellt werden, ist es untersagt, das Fahrzeug länger als zwei Monate nach der Überprüfung zu nutzen.
  • Mängel, die die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen oder eine unzumutbare Lärm-, Rauch- oder Geruchsbelästigung verursachen, werden als Mängel mit Gefahr im Verzug eingestuft.
  • Falls solche Mängel entdeckt werden, ist es untersagt, das Fahrzeug zu nutzen. Es ist erforderlich, dass die Informationen über diese Mängel a die Behörde weitergegeben werden.
  • Die Zulassung des Fahrzeugs wird ausgesetzt, bis die entsprechenden Mängel behoben sind.
  • Es ist möglich, ein neues Pickerl nach der Reparatur und einer erneuten positiven Bewertung gemäß §57a auszustellen. Beispielsweise sind nicht typisierte Änderungen Vorschriftsmängel.
  • Es ist erforderlich, dass der Fahrzeughalter darauf hingewiesen wird, dass das Fahrzeug (wieder) in den vorgeschriebenen Zustand versetzt werden muss oder dass die Änderungen typisiert werden müssen.
  • Ein Fahrzeug, das einen Mangel a Vorschriften aufweist, wird keinen Pickerl erhalten.

Nach der Bewertung gemäß §57a wird das Pickerl-Gutachten übergeben. In diesem Dokument sind nicht nur Informationen über das Fahrzeug und den Zulassungsinhaber enthalten, sondern auch alle Mängel aufgeführt, die während der Begutachtung festgestellt wurden. Falls das Gutachten verloren geht, besteht die Möglichkeit, dass die Werkstatt, die die Überprüfung durchgeführt hat, ein Nachdruck ausstellen kann.
Welche Bedeutung hat die Bewertung beim Kauf eines gebrauchten Autos?

Ein guter Verkaufsargument für einen Gebrauchtwagen ist ein gültiger Pickerl. Ein akzeptables Kennzeichen bedeutet jedoch nicht, dass das Fahrzeug in gutem Zustand ist: Ein akzeptables Kennzeichen bedeutet lediglich, dass keine schweren Mängel am Fahrzeug zum Zeitpunkt der letzten Überprüfung festgestellt wurden. Zwischenzeitlich kann jedoch bereits etwas geschehen sein und auch geringfügige Fehler können zu einer Verringerung des Wertes führen. Außerdem werden bei einer Pickerl-Begutachtung nur spezifische Teile untersucht.

Vor dem Erwerb eines gebrauchten Autos ist es ratsam, das aktuelle §57a-Gutachten anzusehen und zu überprüfen, ob eventuelle Mängel darin bereits behoben wurden. Um einen Überblick über die Geschichte des Fahrzeugs und frühere Mängel zu erhalten, kann es häufig nützlich sein, ältere Gutachten zu konsultieren.

Fordern Sie hier und jetzt Ihren GRATIS Gutschein von uns an und profitieren Sie von tollen Aktionen. Auch gedacht als Geschenk für Bekannte

Thank you! Your message has been sent.
Unable to send your message. Please fix errors then try again.
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner